Allgemeines

Die Veranstaltungen finden im Haus ‚Seeburg‘ an der Seestrasse 19 in Uttwil statt.

Die Platzzahl ist beschränkt und der Zugang ist nicht rollstuhlgängig.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Sitzplatzreservationen sind nicht möglich. Türöffnung ist jeweils 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn

Der Eintritt ist gratis. Für die Deckung der Unkosten freuen wir uns über jeden freiwilligen Beitrag.

Parkplatz: Im Seedorf unterhalb der Bahnlinie sind keine öffentlichen Parkplätze vorhanden. Parkieren gegen Gebühr ist beim Bahnhof möglich. Ohne Gebühr stehen die Parkplätze bei der Mehrzweckhalle an der Kesswilerstrasse oder beim Gasthaus ‚Frohsinn‘ zur Verfügung.

 

CARL STERNHEIM

2020 / vor 100 Jahren in Uttwil / Carl und Thea Sternheim

1919 emigrierte die Familie in die Schweiz, um den Nachwirren des Ersten Weltkriegs zu entfliehen. Im Februar 1920 zogen sie ins Haus «Margrit» nach Uttwil, das sie vom Schriftsteller René Schickele mieten konnten.

 

Freitag, 21. Februar 2020 um 19.30 Uhr zur Anmeldung

Referenten: Bruno Oetterli, Dozwil / Dr. Margrit Stickelberger, Uttwil

 

Carl Sternheim war ein deutscher Dramatiker und Autor.

Er wurde am 1. April 1878 in Leipzig als erster Sohn eines jüdischen Bankiers und Zeitungsverlegers geboren und wuchs mit fünf Geschwistern auf.

Sternheim’s Person und Werke waren von Anfang an umstritten. Seine Theaterstücke sind eine bissige Satire auf das Bürgertum.

Nach jahrelangen nervlichen und psychischen Leiden starb Carl Sternheim einsam und vergessen am 3. November 1942 in Brüssel.

THEA STERNHEIM

Samstag, 22. Februar 2020 um 17.00 Uhr zur Anmeldung

Referentin: Regula Wyss, lic. phil., Basel

 

Thea Sternheim war eine deutsche Autorin und Fotografin.

Sie kam am 25. November 1883 in Neuss als drittes Kind einer wohlhabenden Fabrikanten-Familie zur Welt.

Thea Sternheim führte von 1903 bis 1971 fast täglich Tagebuch. Darin ist auch die Zeit in Uttwil facettenreich beschrieben. Zudem war sie eine talentierte Fotografin und dokumentierte ihre Begegnungen auch in Bildern.

1963 zog sie aus finanziellen und gesundheitlichen Gründen zu der ersten Tochter Agnes nach Basel. Dort starb Thea Sternheim am 5. Juli 1971 im Alter von 87 Jahren.

Geplante Termine

Die weiteren Veranstaltungen sind geplant jeweils 100 Jahre nach dem Zuzug der Persönlichkeit(en):

2021, Frühling               Ernst Emil Schlatter, Lithograph / Maler

… und abschliessend mit:

2022                             „Die Gäste“ und „Künstler der späteren Zeit“

BISHERIGE TERMINE

2018, 23./24. November          Henry van de Velde, belgischer Designer

Referent:  Dr. Thomas Föhl, Weimar

 

2019, 30. März                               René Schickele, elsässischer Schriftsteller

Referent:  Dr. phil. Albert M. Debrunner, Basel